Der Weg

Aus Jakobsweg-gp

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Genaue Karten

Googlemaps Bargau Bodelshofen

Dies ist eine interaktive Google-Karte, mit der Sie:

- die gesamte Wegstrecke überblicken können
- einzelne Wegabschnitte heraus-zoomen können

Und wie macht man das? - Durch Anklicken der Karte mit der linken Maus-Taste, dann Taste gedrückt halten und die Karte auf den gewünschten Ausschnitt verschieben; Veränderung des Maßstabs mit + / -.

Der Wegverlauf kann entweder als Landkarte oder vergrößert als Stadtplan dargestellt werden. Durch Klick auf das Symbol [Satellit] rechts oben im Bild ist eine Luftbildaufnahme möglich. Diese kann durch Klick auf [Hybrid] von der Landkarte überlagert werden.

Übersichtskarte aller Jakobswege in Baden-Württemberg

Blaue-Wand-Übersichtskarte

Informieren Sie sich über die Gesundheits-Themenstrecken am GP-Weg:

Googlemaps Themenstrecken


Mit dieser zweiten Adresse ist es für Sie möglich, die als Themenstrecken vorgeschlagenen Wegetappen zu betrachten. Durch Klick auf die Weglinie erfahren Sie etwas über die Hintergründe dieser Themenauswahl. Die übrigen Funktionen sind oben schon beschrieben.

Wegbeschreibung

BARGAU - HOHENSTAUFEN

Kaltes Feld November 07
Kaltes Feld November 07

Der Weg führt von der Jakobskirche in Bargau hinauf zum Hornberg [1] und über das Kalte Feld [2] hinunter zur Reiterleskapelle [3], vorbei am Stuifen, hinauf zum Rechberg [4] und weiter zum Hohenstaufen (Übernachtungsmöglichkeit in der Jugendherberge [5] Weglänge: 23 km).

Auf dieser Etappe läuft der geplante Jakobsweg-GP teils zusammen mit den Glaubens- und Schöpfungswegen [6] oder er kreuzt diese. Es geht durch herrliche Natur, vorbei an Kirchen, Kapellen und Wegkreuzen mit ihren Geschichten und sakralen Orten, "welche die tiefen Wurzeln der Bewohner dieser Gegend mit der Heimat und dem Glauben widerspiegeln". Geist und Seele lassen sich durch Geschichten, Sagen und religiöse Orte inspirieren. - Die Glaubenswege laden über verschiedene Rundwanderwege zu weiteren spirituellen Orten ein.

Herdtlinsweiler

Holzofen-Backstube mit Hofcafé und Bio-Dinkel- und Emmert-Brot
Herdtlinsweiler ist durch dieses Backhaus weithin bekannt. In zwei großen Öfen, die ausschließlich mit Holz  
befeuert werden, wird jeden Tag frisches Brot gebacken. In der offnen Backstube  kann man den Bäckern  
über die Schulter schauen. Neben Bauernbrot gibt es auch Ciabatta, Bio-Dinkel- und Emmerbrot. Fladen  
(mittwochs ab 15 Uhr); Kuchen und Torten bereichern das Angebot. 
Öffnungszeiten: die Backstube ist dienstags bis samstags ab 9 Uhr, das Hofcafé mittwochs bis samstags ab 14  
Uhr, sonntags ab 13 Uhr geöffnet. Reservierungen für Gruppen unter Tel. 07171/89199 (Fam. Mangold).

Hornberg

 Flugschule mit Lehrpfad zu Wetter und Segelflug
 Tauchen Sie ein in die Geschichte des Hornbergs oder lassen Sie sich auf dem Lehrpfad oder im persönlichen  
Gespräch in die Physik von Wetter und Segelflug einführen. Der Hornberg gehört zu den ältesten  
Segelfluggeländen und steht gleichzeitig für moderne Segelflugtechnik und -ausbildung.
Pauschale je Führungen vorzugsweise dienstags oder nach Vereinbarung. Dauer ca. 90 min..  Gruppe  45,-,   
Schulklassen 25,-€: Anmeldung Tel. 07171 82 104; segelflugschule@bwlv.de

HOHENSTAUFEN - GÖPPINGEN - JEBENHAUSEN

Der Weg führt uns von der Jakobuskirche in Hohenstaufen über die Jakobuskapelle Krummwälden zur Oberhofenkirche in Göppingen, entlang der Fils zur Stiftskirche in Faurndau und zum Tagesziel in Jebenhausen (Übernachtungsmöglichkeit im Ostlandheim [7] gegenüber dem Jüdischen Friedhof, Weglänge: 21 km).

Hohenstaufen

Jakobuskirche in Hohenstaufen
Sie ist ein bedeutender Sakralbau des historischen Jakobspilgerwegs
aus dem Mittelalter. Heute gehört sie der evangelischen Gemeinde und wird von der katholischen Gemeinde
genutzt. Sie ist ein Beispiel dafür, dass es möglich ist, mit religiösen Unterschieden gelassen umzugehen
wichtige Vorraussetzung für den Erhalt des Friedens, dem wichtigsten Fundament von Leben und 
Gesundheit. - Auch die nächsten beiden Stationen gelten diesem Thema: das Grab des 
Nato-Generalsekretärs Manfred Wörner und das Kriegsgefallenen-Denkmal, auf dem in langer Reihe die im  
1. und 2.Weltkrieg gefallenen Söhne des Ortes aufgelistet sind. [http://de.wikipedia.org 
/wiki/Burg_Hohenstaufen]
Kastanien-Allee auf der Alten Steige
Die Bäume der Allee wurden 1909 angepflanzt, um die damals neu verlegte Wasserleitung vor Sonnenhitze  
zu schützen. Alte Hohenstaufer berichten, dass sich im 2.Weltkrieg die Flackhelfer von der Bergspitze in den  
Schutz der Kastanienbäume des Hohlwegs flüchteten. 
Bäume wurzeln in der Erde und verzweigen sich zum Himmel. Erst spät haben wir Menschen den Schutz ihrer Kronen verlassen. Sie schützen vor Hitze, sie binden Wasser und sorgen für gesundes Klima. Sie verarbeiten CO2 und sichern damit unser Leben. - Könnten nicht Alleebäume am Wegrand zu einem Erkennungsmerkmal für unseren Gesundheitspfad werden?
Südlich der Alten Steige schweift unser Blick ostwärts zum „Immenreich“ (Reich der Bienen). Es ist ein verwunschenes Gartenhausgebiet mit verschiedensten Wiesenblumen, sogar Orchideen und mit einem altem Baumbestand, der anderenorts ausgestorbenen Tieren Heimstatt ist: Fledermäusen, Siebenschläfer, Halsbandschnäpper, Rotkopfwürger und Wendehals. Die Naturschutzverbände bemühen sich seit langem um die Anerkennung als Schutzgebiet. Das „Immenreich“ wird auch „Tal der Liebe“ im Volksmund genannt.
nach Eschenbäche Blick zum Rechberg
nach Eschenbäche Blick zum Rechberg

Unsere Fußreise führt uns weiter durch den Gemeindewald bis zum „Gasleitungs-Weg“. Auf dieser Strecke fordern uns Langholzbalken am Wegrand zu Balance- und Koordinationsübungen auf. Können Sie noch mit geschlossenen Augen auf einem Balken balancieren?

Unterhalb der Kastanien-Allee in Höhe des Hörnles

Im Gleichgewicht – Pilger benutzen den Pilgerstab
Pilgern ermöglicht es, sein Inneres Gleichgewicht zu finden.  -  Das Gleichgewicht des Körpers lässt sich beim  
Balancieren üben. Der Gleichgewichtssinn hat sein Zentrum im Innenohr und Kleinhirn, das über Nerven mit  
den Augen und dem Hautsinn verbunden ist. 
Pilger benutzen zu Balance den Pilgerstab. Das ist ein übermanns hoher Wanderstock, mit einer Eisenspitze  
versehen und mit einer kugelförmigen geschnitzten/gedrehten Verdickung am oberen Ende. Er unterstützt die  
Trittsicherheit und Balance und ist hilfreich auf Bergstrecken oder bei der Überschreitung von Hindernissen  
und Bächen. Er schützt er in Gefahrensituationen.

Eislinger Sträßchen Ecke Gasleitungsweg

Der Gesundheits-Baum 
Der Wald und seine Bäume spielen für die Menschen schon immer eine wichtige Rolle. Neben der seit   
Jahrhunderten erfolgten Nutzung des Waldes gewinnt seine Erholungs- und Gesundheitsfunktion in unserem  
dicht besiedelten Land immer mehr an Bedeutung.
Der an dieser Station ausgewählte Gesundheitsbaum will, stellvertretend für alle anderen Bäume zeigen, was  
er alles für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit macht.
So liefert er zum Beispiel Sauerstoff, spendet im Sommer Schatten und reinigt die Luft von Staub und  
Krankheitserregern.
Landratsamt Göppingen
Forstamt – Forstrevier Donzdorf

Hier könnt ihr euren persönlichen co2 ausstoß berechnen! Einen guten Klima-Gruß schickt Inge http://uba.klima-aktiv.de/ Wer kennt sein Budget, seinen CO2-Fußabdruck? Wieviel Bäume müßt Ihr dafür pflanzen? Wer weiß es? Pilgerstempel bei Betreten der Eislinger Gemarkung

Am Wegabzweig nach Eschenbäche erwartet die Pilgerin, bzw. den Pilger die Eislinger Stempelstelle am Jakobsweg. Ein Pilgertagebuch für Einträge liegt ebenfalls hier aus.

Eislinger Stempelstelle
Eislinger Stempelstelle


In Eschenbäche ist ein kleiner Weiler in einer Waldlichtung mit..... traditionellen Kuhstall.... Wir lernen dabei mehr über „Unser Tägliches Brot“: Wie könnten wir Arbeitsplätze in der Landwirtschaft erhalten? Welche ortsnah hergestellte Nahrung ist gesünder als anderes Essen? Brauchen wir eigene Ernährungs-Souveränität? Können wir durch unser Kaufverhalten mitbestimmen?

Eschenbäche

Ernährungssouveränität? 
Der Begriff wurde anlässlich der Welternährungskonferenz 1996 von der internationalen Kleinbauern- und  
Landarbeiterbewegung Via Campesina geprägt, es handelt sich nicht um einen wissenschaftlichen Fachbegriff,  
sondern um ein politisches Konzept. 
Leitmodell von Via Campesina ist eine kleinbäuerliche Landwirtschaft, die nachhaltig für die lokale  
Bevölkerung produziert. Selbstversorgung, lokaler und regionaler Handel sollen Vorrang vor Exporten und  
Welthandel haben (Deklaration von Nyéléni 2007). 
Gegenkonzepte setzen dagegen auf Weltmarkt, Wirtschaftswachstum und Marktkräfte und betrachten  
Ernährungssouveränität als „rückständig“.

Wir verlassen Eschenbäche, folgen der Krumm nach Süden und erproben bei der Bachüberquerung die Kneipp-Therapie. Was wissen wir über die Naturheilkunde des Pfarrer Kneipp? Kennen Sie etwa schon die fünf Gesundheits-Säulen seiner Therapie?

Wo der Weg das Bächlein Krumm vor Krummwälde überquert

Kneipp-Station
Die Lehre von Pfarrer Kneipp (1821 – 1897) hat 5 FUNDAMENTE (~ 5 Fingern der Gesundheitshand!): 
 1. Die Wassertherapie:
    Kaltes und warmes Wasser reizen und trainieren die Blutgefäße, Nerven u. Innere Organe 
2. Die Phytotherapie: 
    Heilpflanzen sind der Ursprung der Pharmakologie. In zahlreiche Arzneiensind siebis heute   
    Mittel der ersten Wahl. Heilpflanzenkenntnisse helfen die Gesundheit zu erhalten.
3. Die Bewegungstherapie:
    Tägliche Bewegungsaktivitäten, möglichst im Freien, gehören zum kneippschen Programm. 
4. Die Ernährungstherapie:
    Die Empfehlungen von Pfarrer Kneipp sind in die heutige Ernährungswissenschaft aufgegangen.
5. Die Ordnungstherapie:
    Beinhaltet Empfehlungen zu Biorhythmus und Harmonisierung von Leib und Seele.
Weitere Auskunft erhalten sie bei Veranstaltungen des Göppinger bei Wanderunge, Ausflügenund anderen  
Veranstaltungen.  Weiteres unter: www.kneippgoeppingen@t-online.de oder Telefon 07161/42163.

Nachdem wir einen Bauerngarten passiert haben, erreichen wir unser Ziel, die Jakobskapelle in Krummwälden. Von Mesnerinnen und Gemeinderätin erfahren wir mehr über ihre Geschichte, Zukunft und die Bedeutung dieser „Simultan-Kirche“ für den Jakobsweg.


Jakobskapelle Krummwälden
Jakobskapelle Krummwälden

Wir verlassen Krummwälden auf der Fahrstraße/Fußgängerweg auf der linken Seite Richtung Eislingen. Auf halber Höhe zweigt der Weg links in die Streuobstwiesen ab. Es erwartet uns ein schöner Panoramablick über das Filstal zur Schwäbischen Alb mit Wasserberg-Fuchseck-Teck. In Eislingen führt der Weg eine Zeitlang durch die Wohnsiedlung, quert dann die Fahrstraße und führt durch Streuobstwiesen am Rand der Neubausiedlung vorbei. An einer T-Kreuzung führt der Weg nach links. Hier finden Sie rechter Hand ein großer Beruf-Imkerstand. Imker ist ein traditioneller Beruf. Auch als Freizeitbeschäftigung ist es im Göppiger Voralbgebiet verbreitet. Ein umtriebiger Verein lädt zu spannenden Anfängerkursen ein. Hätten Sie Lust dabei zu sein? Imkerverein Göppigen

Das Hasenheim ist eine Oase für Mensch und Tier

Rastmöglichkeiten im Kleintierzuchtverein - Hasenheim
73054 Eislingen, Tälesweg 37,verantwortl. Adelheid Braun, Tel. 07161/89455, 70 Sitzplätze mit Gartenterrasse.  Öffnungszeiten Montag - Freitag 12 - 22 Uhr. Dienstag Ruhetag. Samstag ab 11 Uhr, Sonntag ab 10 Uhr. 
Wir züchten hier Hühner, Hasen und Enten.  Die Züchter sind gerne bereit, ihre Tiere zu zeigen. 
Eine weitere Einkehrmöglichkeit ist der Musikantenstadel, tägl. von 16 bis 24Uhr u. sonntags 10-24Uhr, Tälesweg 83, 73 054 Eislingen, Tel. 07161-8 70 87 (Gaststätte bewirtschaftet). 

Wegbeschreibung auf Eislinger Gemarkung bei eislingen-online

Blick über Eislinger Streuobstwiesen zum Hohenstaufen
Blick über Eislinger Streuobstwiesen zum Hohenstaufen

Waldrand am Fauenholz: Pflanzenheilkunde am Froaholz des Adelbeger Frauenklosters (in Planung)

Unkraut   oder   Heil- und Würzkraut ?
Seit Menschengedenken werden Kräuter nicht nur zum Würzen von Speisen genutzt, sondern auch als     
Heilmittel. Viele Kräuter werden als Unkraut verachtet. Aber wer sie kennt, schätzt den Wert der Pflanzen. So  
wirken zum Beispiel Brennnessel, Löwenzahn blutreinigend, entwässern den Körper und schwemmen  
Schlackestoffe aus. Breit- und Spitzwegerich sein frischer Saft bringt Linderung gegen kleine Wunden und  
Insektenstiche sowie gegen Husten. Auskunft über Anwendung und Herkunft der Heilpflanzen und 
Gewürzkräuter erhalten sie bei Veranstaltungen des Naturheilvereins Göppingen bei  Kräuterwanderungen und 
Vorträge. Weiteres unter:  www.naturheilverein-gp.de oder Telefon 07161/9612514
Pilger die auf ihrem Weg Schwierigkeiten mit den Füße haben legen Blätter vom Breitwegerich in den Strumpf  
diese kühlen.
Wer leichtes Kopfweh hat kaut etwas Mädesüß und um den Speichelfluss beizubehalten nimmt man einen  
kleinen Stein oder Kirschkern in den Mund. -  Pilger erleben auf ihrem Weg die wunderbare Welt der Natur!

Heilkräuter Lehrpfad (PDF)

Lothar-Sturmwurf-Lehrpfad im Spitalwald
Der Orkan Lothar hat im Göppinger Stadtwald deutliche Spuren hinterlassen.
Aber der Wald erholt sich – oft hilft sich die Natur selbst.
Der Naturpfad STURMWURF soll zeigen, wie sich Pflanzen und Tiere auf die neue Situation einstellen.
Auf sieben Schautafeln erfahren die Besucher entlang des Pfades wissenswertes über den Zustand des  
Waldes nach dem Sturm und die mittelbaren und unmittelbaren Folgen. 	
FORSTREVIER GÖPPINGEN   
LRA GÖPPINGEN – FORSTAMT
Russenfriedhof 1805 schleppten  russische Gefangene, die während der Napoleonischen Kriegszüge in  
Göppingen zusammengeführt wurden, das Gelbe Fieber bzw. Typhus ein. Der Göppinger Oberamtsarzt Dr.  
Friedrich Hartmann versuchte die Kranken zu isolieren. Er richtete Notlazarette ein, doch die Seuche breitete  
sich vor allem unter den Kriegsgefangenen weiter aus. Auch Dr. Hartmann erkrankte. Hunderte gestorbene  
russische Kriegsgefangene wurden namenlos im Oberholz bestattet.  Russenfriedhof

Grabhügel der Kelten

Die Kelten besiedelten im 1. Jahrtausend v. Chr. weite Teile Europas. Die Grabhügel datieren von 400 bis 600  
vor Christus. Die Kelten betrieben Ackerbau mit stählernen Pflügen, bauten Dinkel und Emmer als Getreide   
an und hielten sich Haustiere. Neben zahlreichen männlichen finden sich zahlreiche weibliche Gottheiten, die  
die hohe soziale Stellung der Frau widerspiegeln. Ihre Priester, die Druiden waren nicht nur Priester, sondern  
auch Ärzte, Richter und Politiker. Bäume galten wie bei den Römern als heilig.


""Trimm-Dich-Parcour im Oberholz

Stolpersteine zum Gedenken der Opfer im Dritten Reich (Ort: Wolfstrasse 3)

Göppinger City 50m vom Rathaus entfernt, Poststrasse 42.

Bio-Kantine des Waldeckhofs
Das "Suppentöpfle" in der Göppinger Fußgängerzone bietet täglich Suppen, Salate und Snacks in Bioland- 
Qualität an. Gegründet hat den "anderen Imbiss" die Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung (SAB),  
die auch den Bioland-Waldeckhof in Göppingen-Jebenhausen betreibt. "Wir verfolgen damit zwei Ziele:  
gesunde Lebensmittel in Bio-Qualität anzubieten und Arbeitsplätze für Langzeitarbeitlose zu schaffen. Die  
Zusammenarbeit mit Bioland verpflichtet zu hohem Qualitätsstandard. Vom Gaisburger Marsch über  
Lammtopf bis hin zu Tomatensuppe oder Maultaschen-Suppe warten jeden Tag zwei frisch zubereitete kleine  
Gerichte auf die hungrigen Gäste. Staufen Suppentöpfle - nur 50m vom Rathaus entfernt in der Göppinger  
City, Poststrasse 42.

... dann anschließend zum Christophsbad, das Quellenwasser am Badhaus gibt es zum Nulltarif, hier oder im futuristischen Klinik-Cafe kann aufgetankt werden. Das Museele MuSeele - Museum für Geschichte der Psychiatrie und ... [8] ist auch ein Besuch wert. Und dann nur noch 5 Minuten Fußweg bis zum 1. Göppinger Bienenlehrpfad am Christophsbad, Zeit für eine ausgiebige Pause - Warum? Hier gibt es interessante Imkerei-Einsteigerinformationen auf Schautafeln, Nisthilfen für Insekten. Bei trochenem Wetter ist die Fluglochbeobachtung eines Bienenvolkes besonders interessant. Sitzgelegenheiten und Tisch zum Vespern ist vorhanden, ebenso eine Markise als Schattenspender.

Christophsbad

MuSeele – Psychiatrie-Museum und Sauerwasserbrunnen
Der Fluss, das Heilwasser, die Hilfe für seelisch Kranke, die Zeit und die Vision
Hier steht das alte Badhaus von Heinrich Schickhardt 1616-1618 gebaut.
Das seit 1404 bekannte Sauerwasser hat hier seine Quelle.
Das ehemalige Badhaus wird seit 1852 als psychiatrische Klinik genutzt.
Viele moderne Bauten sind hinzugekommen und heute finden wir ein breites Spektrum an psychiatrischen,  
psychosomatischen, neurologischen und rehabilitativen Behandlungsangeboten sowie ein Heim.
Im MuSeele, einem Museum für die Geschichte der Psychiatrie im Dachgeshcoss des Badhauses ist nicht nur  
die Geschichte des Christophsbades zu erleben, sondern darüber hinaus die vielfältige Thematik der  
Psychiatrie.

Das MuSeele ist mittwochs von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen sind nach Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich (Tel. 07161/601-6712). Der Eintritt beträgt 1 € pro Person. Führungen kosten zusätzlich 25 €.

An der Filsbrücke ist die Errichtung einer Christophorusskulptur vorgesehen.
Der heilige Christophorus, der das Jesuskind über das Wasser trug, gilt als Patron der Pilger.
Er ist auch Sinnbild für das Getragenwerden, das uneigennützige Helfen und der Zivilcourage.
                 

Sausteige hinter dem Christophsbad 200m vom Jakobsweg entfernt

Bienenlehrpfad der Staufen-Imkerei
Erster Göppinger Bienenlehrpfad am Christophsbad, Zeit für eine ausgiebige Pause - Warum? 
Hier gibt es interessante Imkerei-Einsteigerinformationen auf Schautafeln, Nisthilfen für Insekten. Bei   
trockenem Wetter ist die Fluglochbeobachtung eines Bienenvolkes besonders interessant. 
Sitzgelegenheiten und Tisch zum Vespern ist vorhanden, ebenso eine Markise als Schattenspender. Von hier  
den Blick zum Hohenstaufen genießen, die Bienen beim Polleneintragen beobachten, endlich Zeit, um auf die  
Grundwerte des Lebens zurückzukommen, die Zufriedenheit erleben, dankbar sein für das Erlebte. 
Auf Wunsch auch ausführliche Führungen (Voranmeldung erforderlich) am 1. GP-Bienenlehrpfad.  (Info-Tel.   
07161-601 380 Borchard).- Verkauf der Bienenprodukte von Honig, Propolis, Wachskerzen und Honiglikör  
jederzeit. Wenn bei Borchard, Oedeweg 7, keiner da ist, dann bitte im 1. OG klingeln. Auf Wunsch  
Bewirtschaftung am Bienenlehrpfad, preiswert Gegrilltes, Getränke  u.s.w., für Gruppen ideal.
Info Staufenimkerei-Borchard, Oedeweg 7, Tel 601 380, ab 16:00 oder staufenimkerei@arcor.de
www.staufenimkerei.npage.de"


Industrielehrpfad an der Fils Ort: Firma Bader bis Geschmay (in Planung)

Selbsthilfegruppen-Info-PfadOrt: Filsufer unterhalb von Möbel Braun (in Planung)

Apothekergarten bei der Stiftsapotheke Faurndau

Apotheker Peter Vargha, der die Stiftsapotheke gegründet und bis 2009 geführt hat, ist es zu verdanken,  
dass  der Platz vor der Apotheke nicht nur als banaler Parkplatz genützt wird, sondern ansprechend,  
wohlriechend und nutzbringend als Apothekergarten alten Stils. Das rechte Schaufenster der Apotheke will  
auch der neue Besitzer für Informationen über Gift-und Heilpflanzen (oft nur eine Frage der Dosis!) zur  
Verfügung stellen. Daran wird z.Z. noch gearbeitet.
Vorplatz der Faurndauer Stiftskirche
Der Sauerwasserbrunnen auf dem Vorplatz der Stiftskirche wurde im 20. Jhd. wegen Verunreinigungen  
geschlossen. Die Faurndauer Bevölkerung reagierte mit nicht zu überhörendem Protest, und eine  
„Sauerwasser-Initiative“ erreichte zusammen mit Bezirksbeirat und Kirche, dass ein neuer Brunnen 
aufgestellt  wurde, aus dem demnächst wieder das beliebte Sauerwasser fließen soll. In der Stiftskirche liegt  
ein Heft mit Detailfotos zu diesem von Ulrich Henn 2007 gestalteten „Brunnen der Baemherzigkeit“ (nach  
Matthäus 25) auf (3 €).
Der Brunnen der Barmherzigkeit ruft mit seiner  Weltkugel-Skulptur zu einer Globalisierung der Ethik  
auf: "Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir Essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu 
trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und  
ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewsesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen,  
und ihr seid zu mir gekommen." ...Dann werden sie ihm antworten und sagen: Herr, wqnn haben wir dich  
hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder im Gefängnis...? Dann wird er ihnen  
antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das  
habt ihr mir auch nicht getan." 

Hinter der Stiftskirche kommt  man an der Kreuzung von Fußweg und Straße nach rechts zur Galerie  
Stepanek in der früheren katholischen Behelfskirche. Eine Plastik des Stahlbildhauers Stepanek
interpretierte und übernahm der Leiter der Göppinger Parkinsonselbsthilfegruppe im dPV als Symbol für diese 
Krankheit mit Verlangsamung und gestörte Bewegungen bis hin zur völligen Starre. - Man kann sie auch  
allgemein als Symbol für eine Selbsthilfegruppe ansehen: eine tragfähige Gemeinschaft von  Menschen, die  
zusammenstehen und in der gehalten wird, wer umzufallen droht. 
Galerie geöffnet Sa+So 16-18 h.
Information: Werner Stepanek (07161/24118) und Gottfried Lutz (07161/917700)

[9]

Faurndau - kurz nach der Stiftskirche

Bioland-Bauernhof Ziegler 
Eine Idee bahnt sich ihren Weg. - Seit den 50er Jahren diskutierten süddeutsche Bäuerinnen und Bauern die  
Idee eines organisch-biologischen Landbaus. 1971 gründeten 12 Männer und Frauen  den „bio-gemüse e.V.“,  
den Vorläufer von Bioland. Zehn Jahre später hatte der Verein bereits 200 Mitglieder.
Die Wirtschaftsweise der Bioland-Betriebe basiert auf einer Kreislaufwirtschaft - ohne synthetische Pestizide  
und chemisch-synthetische Stickstoffdünger. Die Tiere werden artgerecht gehalten und die Lebensmittel  
schonend verarbeitet. Dies ermöglicht eine umweltverträgliche und nachhaltige Lebensmittelerzeugung. 
Inzwischen arbeiten über 5000 Biobauern und 800 Lebensmittel-Hersteller wie Bäckereien, Metzgereien,  
Molkereien, Brauereien, Mühlen, Restaurants, Safthersteller nach den Bioland-Richtlinien. Bioland-Produkte  
sind in Hofläden, auf Wochenmärkten, in Naturkostgeschäften, in Supermärkten und über Lieferservice  
erhältlich. 
Der Hofladen des "Bauernhof Ziegler" hat geöffnet am Mo. und Die. 17:30-18:30, Frei. 16-18:30 und Sa. 8-12

Wildnis-Biotope am Pfuhlbach südlich der Kreuzung des Jakobswegs und der B10

Pfuhlbachtal nördlich von Jebenhausen

Obstbaum-Allee'
Die Idee des Jakobswegs begann mit dem Wunsch, im Schatten von Bäumen zu spazieren und dabei im  
Gespräch mit anderen auf gleicher Augenhöhe, neue Wege zu suchen und zu finden.
Die hier gepflanzten Bäume wurden in einer Vater-Sohn-Enkel-Aktion im November 2008 gesetzt. Beteiligt waren drei Generationen aus: Sportverein und CVJM Jebenhausen, islamischer Ditib-Gemeinde, Akademie Bad Boll, Landesnaturschutzverband, Landwirtschaft und Kneippverein.

Dritte Tagesstrecke: JEBENHAUSEN - BODELSHOFEN

Die dritte Tagesstrecke beginnt in Jebenhausen mit dem Jüdischen Museum [10] in der alten Ortskirche und führt über Schopflenberg, durch das Butzbachtal zwischen Zell und Hattenhofen, am Uhlandhof [11] vorbei, durch den Schlierbacher Wald in Richtung Kirchheim, um dann in nordwestlicher Richtung zur Jakobuskirche in Notzingen abzuzweigen bis zum Endpunkt, der Jakobuskirche in Bodelshofen [12] [13] Weglänge: 23 km.

Alte Bad-Herberge Jebenhausen

Naturkundliches Museum 
Zeigt an Hand der Sammlung Dr. Engel Fossilien aus 200 Mill. Jahre Erdgeschichte der Schwäbischen Alb und  
ihres Vorlandes geboten. Vogelsammlung, Schmetterlinge, Vor- und Frühgeschichte.  In der Alten  
Badherberge Jebenhausen, Boller Straße 102, 73035 Göppingen, Tel.07161/4742, geöffnet von Mitte April bis  
Anfang November Mi. und Sa. von 13-17 Uhr; So. und Fei. von 11 -17 Uhr, Eintritt: 1.50 € (ermäßigt 1.00 €);  
Kinder, Schüler und Jugendliche bis 18 Jahre frei. Zu erreichen vom ZOB mit der Buslinie 20/21, Haltestelle.  
Alte Kirche; wenige Parkplätze beim Haus.

Sauerwasserbrunnen Jbhs.Museum

Schopflenberg

Gemeinschaftliches Oeko-Wohnprojekt 
Im Jahr 1993 bauen 11 Familien mit 23 Kindern zusammen mit 11 Architekten ein gemeinschaftliches  
Öko-Wohnprojekt. Es umfasst 11 Häuser mit insgesamt 2700 qm  Wohnfläche. Dazu gehören eine  
Gemeinschaftsfläche mit Spielplatz und Holzbackofen sowie eine solargestützte Heizung und eine Zisterne für  
Brauchwasser. 
Die Individualität der einzelnen Häuser ist harmonisch in das Gesamtbild eingebunden – heute etwas  
Besonderes, in den mittelalterlichen Städten, die der Pilger auf seinem Weg noch passieren wird, eine  
Selbstverständlichkeit.

Baumklettern am Schopflenberg: Was halten Sie von einem Gutschein für einen Baumkletter-Tag, z.B. als Konfirmations- oder Gesellen- oder Abitursgeschenk? Herr Nescholta weist sie umsichtig und als erfahrener Kletterer ein. Es ist spannend 5 oder 10 Meter hoch im Eichenwipfel den Blick weit über´s Land und die Albtrauf schweifen zu lassen. [14]

Schopflenberg

Gartenbau- und Kleintierzüchter-Anlage mit Gaststätte  
 Der Göppinger Bezirksverband der Gartenfreunde hat 19 Vereine. in denen 2300 Mitglieder organisiert sind.  
   * Kleingärten bieten Lebensqualität durch Lebensraumvernetzung, Durchgrünung, Biotop- und Artenschutz
   * sinnvolle Freizeitbeschäftigung, gärtnerische Betätigung und preiswertes gesundes Gemüse
   * persönliche Erlebnis vom Säen, Wachsen, Gedeihen und Ernten, zwischenmenschlichen Beziehungen
   * Spiel- und Kommunikationsfeld, Erlebnisräume in der Natur, Anschauungsunterricht in Biologie
   * Entspannung vom Arbeitsstress durch gesunde Betätigung; eine ideale Alternative zum Arbeitsalltag
   * Arbeitslosen bieten die Kleingärten das Gefühl, gebraucht zu werden und noch dazu zugehören
   * Immigranten die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und sich zu integrieren (s. „Interkulturelle Gärten“).
   * Behinderten bieten die Kleingärten einen Ort an dem er Kontakte knüpft und so der Isolierung entgeht
   * Senioren einen Ort des Gesprächs und der Ruhe, individuelle Selbstverwirklichung im 3. Lebensabschnitt 
 Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux, Vereinigung von drei Millionen Kleingärtnern 
 [15] 
 Kleintierzüchter-Verein mit Gaststätte Guldenöschle 2, 73035 Göppingen-Bezgenriet, Tel: 07161 - 42877 Geöffnet Mi., Do., Fr. ab 16 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen ab 10Uhr.

Schopflenberg und Hattenhofen

Steine wegwerfen hat seine Zeit und Steine sammeln hat seine Zeit" Prediger 3
Kirchenaustritte gelten vielen als selbstverständlich. Wer Paten sucht für ein Taufkind, erlebt oft im  
beruflichen  und privaten Umfeld, dass viele Mitmenschen eben nicht mehr in der Kirche sind.
Was wegwerfen, was behalten, was wieder aufnehmen?
Kommentar einer Ungenannten:
Der Glaube und das Geschenk, glauben zu können, sind für mich zunächst mal eine persönliche
Sache und erst in zweiter Linie eine gemeinschaftliche. Trotzdem ist es mir wichtig einer Gemeinde und einer  
Kirche anzugehören. Die Kirche als Organisation und als von Menschen
aufgebaute Struktur weist aus meiner Sicht viele Fehler auf. Trotzdem leistet sie einen
wichtigen Beitrag in dieser Gesellschaft und hilft Menschen innerhalb und außerhalb der
Kirche in Lebens- und in Glaubensfragen. 
Deshalb bin wieder in die Kirche eingetreten und habe mich der benachbarten Kirchengemeinde  
angeschlossen. 
Ich freue mich daran, dass wir in unserem Dorf noch eine starke Kirche haben, einen 2000 Jahre alten,  
gemeinnützigen Zusammenarbeit von Menschen mit in Leid und Freud gemachten Erfahrungen, die uns zu  
Gelassenheit und Dialog befähigt. Es wäre schade dies ohne Not aufzugeben.
Was ist Ihre Meinung zu dieser Frage?


Lebenswelten: Bachufer, Wegrand, Weideland, Wiese, Wald Hattenhofen

Welchen Strom wollen wir oder welcher Strom fließt woher wohin? Strommast auf letztem Acker vor Wald bei Hattenhofen

   Strom sorgt für Licht, treibt Maschinen und Geräte. Zu Hause kommt er selbstverständlich aus der  
Steckdose, Tag für Tag, aber woher und zu welchem Preis für Mensch und Natur und mit welchen Folgen für  
kommende Generationen? Ist die Kilowattstunde zentral in einem Kohle- oder Atomkraftwerk erzeugt, wobei  
die Abwärme zumeist ungenutzt in Luft und Flüsse abgegeben wird – oft auch zum Schaden der Fische. Die  
Risiken eines Supergaus, von Niedrigstrahlung, ungelöster Endlagerung einerseits und des sich  
beschleunigenden Klimawandels durch freigesetztes Kohlendioxid andererseits sind bekannt, wenn auch  
verdrängt.
  Jede Kilowattstunde aus einem Kohlekraftwerk trägt mit 0,65 kg zur globalen Temperaturerhöhung – in  
Baden- Württemberg schon um 1,5 Grad – zum Abschmelzen der Gletscher in den Alpen und im Himalaya,  
zum Anstieg des Meeresspiegels, zu Dürren und Überschwemmungen bei – mit derzeit noch kaum  
vorstellbaren sozialen Folgen. 
  Ein Haushalt mit 3 Personen hat in Deutschland einen durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 
Kilowattstunden Strom mit 2,3 Tonnen CO2. Insgesamt ist ein Bundesbürger über seine motorisierte  
Mobilität, mit seinem Konsum, dem Wohnen, seiner Ernährung für 10,5 Tonnen der klimaschädlichen 
Treibhausgase verantwortlich. Global verträglich zum Erhalt des Planeten wären nur 2 Tonnen,
  Dies bedeutet: Energie effizienter einsetzen, Energiesparen und auf erneuerbare Energiequellen, wie Sonne,  
Wind, Wasser und Biomasse umsteigen. Sparen ist nötiger denn je – und fällt schwer, besonders wenn  
Energie zu billig vorhanden ist. - Jobst Kraus, April 2009

Urwelt-Schieferbruch im Hattenhofener Wald

Waldlehrpfad und Versuchsfläche zur natürlichen Wiederbewaldung im „Lothar“-Bannwald westlich der Kreuzeiche bei Schlierbach

Am 26. Dezember 1999 fegte der Orkan Lothar mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h  über  
unsere Region. Dabei gingen Millionen Bäume zu Bruch oder wurden entwurzelt.
In der Folge des Sturmes befreite man die betroffenen Flächen vom Bruchholz und forstete viele dieser  
Wälder wieder auf. Was aber würde die Natur von sich aus mit den geschädigten Wäldern tun? Um dies zu  
verfolgen und vor allem um daraus Folgerungen für die Zukunft zu ziehen, wurden in verschiedenen Regionen 
des Landes sogenannte  Bannwälder eingerichtet. 
In einem solchen Bannwald wird nicht vom Menschen eingegriffen, so auch hier. Auf einer Fläche von ca. 11  
ha blieb alles geworfene und gebrochene Holz unaufgearbeitet  liegen und die Wiederbewaldung erfolgte in  
Form der Sukzession (natürliche Wiederbewaldung ohne Eingriff des Menschen).
Wie man sieht, hat das Verfahren sehr gut funktioniert, soll aber nur der Forschung dienen, da auch die  
Nutzung des Holzes aus ökologischer Sicht sehr wichtig ist. (Holz ist der Rohstoff mit der besten Ökobilanz)
Landratsamt Göppingen
Forstamt – Forstrevier Ebersbach

Übernachtung für Pilger am Weg

  • Schw.Gmünd: Bezirksamt, Quartier Vermittlung, Tel. 07173/929163;

Privatquartier, 2 Betten; Tel. 07173/8024 nur für Pilger

  • Degenfeld (oberhalb) : Hunnewellhütte etwas abseits, vom Kalten Feld übers Knörzer-Haus erreichbar; Maria und Gerhard Schertle, Burgstall 1, 73529 Schw. Gmünd Degenfeld; Tel.07332/922039 [16]
  • Rechberg: Gasthaus Zum Rechberg, Hohenstaufenstraße 91; Tel. 07171/43464 (DZ 40 – 50.-€)
  • Hohenstaufen: Jugendherberge Hohenstaufen, Schottengasse 41, 73037 Göppingen-Hohenstaufen Tel. 07165/438; E-Mail: Info@jugendherberge-hohenstaufen.de; DJH-Ausweis mitbringen;Goldener Ochsen Ailstr. 1 Tel. 07165/8062 (DZ 68.-€)
  • Ottenbach: Gasthof im Buchs, 73113 Ottenbach Tel.07165/1041
  • Eislingen: Cafe Wahl, Julius Vogelstraße 6, 73054 Eislingen, Tel. 07161/89182 (DZ 66.-)
    Gasthof Hirsch Ulmer Str. 1, 73054 Eislingen; Tel. 07161/99800 (DZ 65-75.-€)
    *Göppingen: Hotel Apostel Garni Marktstr. 7, 73033 Göppingen;Tel. 07161/73462 oder 74238 (DZ 42.- - 65.-€)
    El Greco Carl Benz Str. 26, 73037 Göppingen; Tel. 078161/686184 (DZ 36.-€);
    Privatquartier, Tel. 07161/15368, 3 Betten, nur für Pilger;
    Privatquartier, Tel.07161/78793, 2 Betten, nur für Pilger;
    Privatquartier, Tel. 07161/28795, 2 Einzelbetten, nur für Pilger, 2 km abseits vom Pilgerweg
    *Faurndau: Hotel Restaurant Park Stube, Beckhstr. 24/1, 73035 GP-Faurndau, Tel. 07161/929892 (DZ 68.-€);
    Gasthof Schützen, Brenzer Str. 2,73035 GP Faurndau, Tel. 07161/21209 (DZ 60.-€)
    *Jebenhausen: Ostlandheim Kreuzhaldenweg 28, 73035 GP-Jebenhausen; Tel. 0179/7910401; Auskünfte u. Reservierung bei Frau Klos, Tel. 07161/42610 Handy 0175,5332760 (30 Betten, 4-, 6- und 8- Bettzimmer, Übernachtung 13.-€;
    Hotel Garni Elisabeth, Vorderer Berg 9, 73035 GP Jebenhausen, Tel. 07161/43854 (DZ 52.- - 72.- €);
    Privatquartier, Tel. 07161/43771, 2-5 Einzelbetten, nur für Pilger
    *Bezgenriet-Schopflenberg: Privatquartier, Tel. 07161/42705 2 Betten, nur für Pilger
    *Hattenhofen: Privatquartier, Tel. 07164/3028 2 Betten, nur für Pilger
    *Pliensbach:Gasthof Sonne, Sonnenweg 10, Tel. 07164/2201
    *Zell: Deutscher Kaiser, Kirchheimer Str. 25, Tel. 07164/909501 (einfacher Unterkunft, 18.-€
    Privatquartier, Auskunft über evang. Pfarramt Tel. 07164/2292
    *Boll-Eckwälden:Privatquartier, Tel. 07164/148799, 1-2 Einzelbetten, nur für Pilger, 3-4 km abseits vom Pilgerweg
    *Schlierbach: Gasthof Albblick, Auchtertstr. 4, 73278 Schlierbach; Tel. 07021/2432 (DZ 70.-€) abbiegen bei Kreuzeiche;
    Privatquartier (2 Betten) Tel. 07021/44115 nur für Pilger
    *Notzingen/Wellingen: Gasthof Lamm in Wellingen, Roßwälderstr. 8, 73274 Notzingen-Wellingen, Tel. 07021/2119